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Christian Ragger
"Nach wenigen Wochen zeigt die Koalition ihr wahres Gesicht. Kärntens Probleme werden vernachlässigt, es gilt allein, freiheitliche Politik zu vernichten. Sozialleistungen wie Teuerungsausgleich und Müttergeld wurden bereits abgeschafft. Wir fordern die Regierung auf für Kärnten zu arbeiten!"

KÄRNTNER NACHRICHTEN

Die "3-D-Strategie" hat sich bewährt

Landeshauptmann Dörfler, Landespolizeikommandant Rauchegger und Event-Manager Jagerhofer informierten über Sicherheitsstrategien bei Großveranstaltungen

Im Urlaubs- und Eventland Kärnten gibt es jährlich einige Großveranstaltungen wie beispielsweise den Beach Volleyball Grand Slam, das GTI-Treffen den Ironman oder das Harley-Treffen. Um einen konfliktfreien Ablauf zu erreichen, bedarf es spezieller Sicherheitsstrategien. Auf sie gingen heute, Donnerstag, im Rahmen einer Presskonferenz im Klagenfurter Seeparkhotel Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landespolizeikommandant Generalmajor Wolfgang Rauchegger und Event-Manager Hannes Jagerhofer näher ein.

 

„Eine gute Veranstaltungsqualität beginnt bei der Sicherheit und Kärnten kann bei Großereignissen mit ihr aufwarten“, betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Vielen Besuchern von Großevents sei oft gar nicht bewusst, dass es zwischen Behörden, der Polizei und Security-Firmen ein unsichtbares, genau ausgearbeitetes Sicherheitskonzept gebe, mit welchen bereits kleine Reibereien im Keim erstickt werden können. „Der Personeneinsatz und die Strategien sind beachtlich und lobenswert und dafür sei der Exekutive, aber auch den Eventveranstaltern gedankt“, sagte Dörfler. In Bezug auf die von der Polizei angewandte „3-D-Strategie“, Dialog, Deeskalation Durchgreifen, meinte der Landeshauptmann, dass die ersten zwei D so gut funktionieren, dass man das dritte D kaum brauche.

 

Der Landeshauptmann berichtete auch, dass während des Dalai Lama Besuches in Kärnten, er galt als Hochsicherheitsbesuch, seine Heiligkeit ihm mittgeteilt habe, dass er sich auf Grund der Sicherheitsvorkehrungen noch nie so frei bewegen habe können wie in Kärnten.

 

Landespolizeikommandant Rauchegger meinte, dass sich Kärnten zu einem Eventland mit schönem Gesicht entwickelt habe. Vor jeder Großveranstaltung seit 2006 gebe es eine genaue Einsatzplanung und Risikoanalyse.“ Sie hat sich bei der EU-Ratspräsidentschaft (2006) der Fußball-EM (2008) aber auch bei den jährlichen Großevents in Kärnten bewährt. Die große Herausforderung für die Polizei sei die richtigen Massnahmen anzuordnen um die größtmögliche Sicherheit zu garantieren.

 

Rauchegger nannte auch konkrete Zahlen. So sind beim GTI-Treffen (150.000 Besucher) täglich 350 Polizisten im Einsatz, beim Harley Treffen (100.000 Besucher) 100 Polizisten. Viel Lob gab es für den Beach Volleyball Grand Slam (130.000 Besucher). „Es gab dort keine polizeirelevanten Vorfälle in den letzten 17 Jahren. Die Polizei agiert hier im Hintergrund zusammen mit den Sicherheitsfirmen“, so Rauchegger.

 

Jagerhofer hob ebenfalls die gute und friktionsfreie Zusammenarbeit mit der Polizei und den Behörden hervor. „Sie ist in Kärnten perfekt und eine Ausnahme. Die am Beachvolleyballgelände und den Side-Events eingesetzten Personen simd keine selbsternannten Bodyguards und haben klar definierte Aufgaben. Oberste Prämisse ist Höflichkeit und stets ruhig zu bleiben“, so Jagerhofer. Im Beachvolleyballstadion sind 65 Security Leute im Einsatz, wobei 21 allein in der Nacht vor Ort sind. Am Beachcamp sorgten heuer 35 Personen für die Sicherheit.


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